ein Ticket nach Mollendo, dem Bade- und Ferienort der Arequipenos.
Mollendo
Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass es in Mollendo genau so werden würde wie damals im Pan de Azucar. In unserem Reiseführer
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| Blick von der Stadt aufs Meer |
Nachmittags wollten wir dann eigentlich in ein Bad mit Rutschen gehen. Das war aber leider noch geschlossen. So blieb uns nichts anderes übrig, als hier auch wieder unverrichteter Dinge abzuziehen. Wir beobachteten noch ein bischen die gewaltigen Pazifikwellen am Strand und gingen danach wieder in unser Hostel zurück. Obwohl wir eigentlich nichts in Mollendo gemacht haben, war es doch mal wieder eine Abwechslung am Meer gewesen zu sein.
Cotahuasi Canyon
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| In diese Tal führte unser Weg |
Bei Stopp Nummer zwei in Arequipa haben wir es zwangsweise schon etwas länger ausgehalten. Diesmal hatten wir nämlich einen Nachtbus nach Cotahuasi, einem unserer anstrengendsten Ausflüge bisher. Der Bus kam leider schon 3 Uhr morgens in Cotahuasi an, sodass wir bis zum Sonnenaufgang (kurz nach 6 Uhr) auf dem kleinen Busterminal, auf dem aber schon erstaunlich viel los war, rumgammeln mussten.
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| Zum Glück mussten wir da nicht rüber |

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| Unser Ziel, der Wasserfall |
Etwas erholter machten wir uns wieder auf den Rückweg. Alles wieder bergauf in der gleißenden Sonne. Erschöpft erreichten wir das Busterminal gegen 15 Uhr. Jetzt hieß es mal wieder warten. Zurück nach Arequipa gab es nämlich wieder nur den Nachtbus von 18 Uhr bis 4 Uhr morgens. Da die Straße von Cotahuasi nach Arequipa nur zu einem Drittel aspahltiert ist, kamen wir natürlich bei keiner der Fahrten richtig zum schlafen.
Colca Canyon
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| Da kann man unseren Weg erahnen |
Der dritte Stopp in Arequipa war wieder kurz. Keine zwei Stunden nachdem wir ankamen, saßen wir schon wieder im Bus Richtung Chivay. Dort wurden wir am Busterminal endlich mal wieder direkt auf ein Hostel angesprochen. Da wir keine Lust und keinen Nerv zum Suchen hatten, haben wir gleich zugesagt und wurden mit dem Motocarro zum Hostel gefahren. Dort angekommen mussten wir erstmal etwas Schlaf nachholen. Die letzten 2 Tage war ja nicht viel und am nächsten Morgen hieß es schon wieder um 4 Uhr aufstehen. Am Tag vorher waren wir extra nochmal schnell beim Busterminal gewesen um uns zu vergewissern wann der Bus Richtung Colca Canyon abfährt. 5 Uhr stand auf dem Schild, also waren wir kurz vor fünf dort. Dumm nur, dass der Bus nicht da war. Irgendwann fragte mich einer der Kiosko-Menschen, auf was wir denn warten würden und erklärte uns dann, dass es nur einen Bus um 4 Uhr und dann erst wieder einen um 7 Uhr gibt. Wir hätten also noch soooo schön weiter schlafen können. Aber seis drum. Die nächsten zwei Stunden warteten wir also mal wieder am Busterminal.

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| Am Cruz del Condor |
Die Fahrt dauerte zum Glück eine Stunde weniger als in unserem Reiseführer

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| Tiefe Einblicke in den Canyon |
Vom Cruz del Condor wollten wir eigentlich direkt in den zweit tiefsten Canyon der Welt, den Colca Canyon, absteigen. Irgendwie haben wir aber den im Reiseführer

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| Bianca "stürzt" sich in die Tiefen des Canyons |
Auf einem steinigen, gewundenen Pfad benötigten wir ganze 3 Stunden um am Grund des Canyons anzukommen. Tolle Aussichten zwischendurch inklusive. Von oben konnte man quasi den gesamten vor uns liegenden Weg überblicken. Mitteils einer Hängebrücke überquerten wir den Fluss im Tal und stiegen danach wieder ein ganz paar Meter auf. Nur um wenig später alles wieder hinab zur Oase Sangalle zu gehen. Mitten in der kargen Landschaft befindet sich nämlich eine kleine grüne Insel mit Pools mitten in der Natur. In der Oase verbachten wir auch die Nacht im Zelt.

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| Die Oase Sangalle |
Am nächsten Morgen mussten wir alles, was wir tags davor hinabgestiegen waren, wieder hinauf. Über 1000 Höhenmeter in praller Sonne. Bianca war nach dem ersten Drittel komischerweise total fertig und konnte kaum noch laufen. Einen Tag später, als sie dann "richtig krank" war, wussten wir auch warum. Als wir endlich den Rand des Canyons erreicht hatten, konnten wir schon unser Ziel, Cabanaconde, sehen. Auf dem Weg dorthin hatten wir mal wieder eine Begegnung mit einem Hund. Der kam direkt auf Bianca zu und hätte sich nicht nur mit Bellen zufrieden gegeben. Vor der Tasche mit dem Zelt hatte er dann glücklicherweise doch etwas Respekt und wir mal wieder Glück. Nach einem Mittagessen in Cabanaconde fuhren wir wieder nach Chivay zurück, wo wir einen unserer Rucksäcke zurückgelassen hatten. Tags darauf kamen wir zum vierten Mal in Arequipa an, um von dort nach Cusco und Machu Picchu aufzubrechen.










Das klingt ja alles nach absoluter Anstrengung, aber dennoch zeigen die Fotos eine atemberaubende Landschaft! Wow!
AntwortenLöschenIch hoffe sehr, dass Bianca wieder fit ist! Krank unterwegs zu sein, ist kein Vergnügen. Macht mal lieber ein bisschen langsamer ...
Sabine
Reisende sollte man nicht aufhalten ! ! ! ... Ka.
AntwortenLöschenIch frage mich immer wieder,was euch so treibt in so kurzer Zeit solche Strecken zu absolvieren...sicher geben die Bilder nur einen Bruchteil von dem wieder,was ihr wirklich seht und erlebt.Diese Eindrücke kann euch keiner mehr nehmen...
AntwortenLöschenaber........................................... :-(macht nicht zu doll